DGB-Jugend und linkes Jugendbündnis unterstützen erneut die Demo für bessere Bildungpolitik in Niedersachsen.
Die Gewerkschaftsjugendlichen trafen sich zur Demonstration am 24. Januar 2009 um 13.00 Uhr am Kröpcke in Hannover. Wir haben uns mit ca. 2000 anderen Aktivistinnen bereits zum 3. Mal in den letzten 7 Monaten lautstark gegen den momentanen Zustand des niedersächsischen Bildungssystems gewendet.
Gemeinsam zeigten wir auf, das wir kostenlose Bildung und volle Lernmittelfreiheit wollen. Außerdem muss es in einem gerechtem Bildungssystem Büchergeld, freie Kita- und Studienplätze geben.
Das momentane Bildungssystem ist selektiv und ausgrenzend. Wir treten ein für ein Bildungssystem, dass allen die gleichen Chancen bietet und alle in ihren Fähigkeiten entsprechend fördert. Das geht nur in kleinen Klassen, in denen Schüler_innen und Lehrer_innen partnerschaftlich lernen können.
Ebenso muss eine 100% Unterrichtsversorgung gesichert sein.
Jeder hat ein Recht auf Ausbildung und auch auf eine Auswahlmöglichkeit, dass heißt das es mindestens 30% mehr Ausbildungsplätze geben muss als Schulabsolvent_innen, die pro Jahr in den Ausbildungsmarkt strömen. Das ist nur zu erreichen, wenn Betriebe endlich eine Ausbildungspflicht haben. Wer nicht ausbildet muss zahlen. UMLAGEFINAZIERUNG JETZT! Alle haben ein Recht auf Ausbildung, egal welcher sozialen Herkunft . In allen Ausbildungsphasen müssen die Mitbestimmungsmöglichkeiten verbessert werden. Ob Schüler_innen, Auszubildende oder Student_innen, alle Entscheidungsgremien müssen mit Lernenden und Lehrenden paritätisch besetzt werden.
Die veröffentlichten Ergebnisse der bundesweiten Pisa- und HIS-Studie bezeugen, dass der aktuelle bildungspolitische Kurs der niedersächsischen Regierungsparteien stark von der eigentlichen Zielsetzung, einer guten und gerechten Bildung für alle, abweicht.
Bildung ist ein Thema das uns alle betrifft. In Deutschland ist es die Bildung, die die Zukunft unserer Gesellschaft maßgeblich prägt. Wir wollen keine Gesellschaft, in der finanzielle und soziale Faktoren die Bildungsmöglichkeiten von SchülerInnen und Studierenden bestimmen!