Der NATO-Einsatz in Afghanistan wurde von Anfang an nicht nur mit dem Kampf gegen den Terrorismus, sondern mit dem vorgeblichen Ziel legitimiert, Frauenrechte in dem von den Taliban zerstörten Land einzuführen. Was ist daraus nach acht Jahren Besatzung geworden?
Dr. Birgit Bock-Luna, Ethnologin, berichtet von der Arbeit in der Bundestagsfraktion DIE LINKE mit engagierten afghanischen Frauen, die in ihrem Heimatland für Demokratie und Frauenrechte arbeiten. Anhand der Beispiele von der suspendierten Parlamentariern Malalai Joya und anderen Frauen, die sich transnational für das Leben und die Rechte von Frauen (und Männern) in Afghanistan einsetzen, soll diskutiert werden, welche politischen Ansätze und welche Partnerinnen vor Ort in Frage kommen, um eine wirkliche Verbesserung für die Bevölkerung zu erreichen.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die DGB Jugend, die Hochschulgruppe Die Linke.BS und solid.