‚Mädchen sind laut- Jungs sind zickig’
Gendertraining an der Schule
Unsere Jugendbildungsarbeit wendet sich an Mädchen und Jungen, mit denen gemeinsam geschlechtsspezifische Lebensbedingungen erfahrbar gemacht und reflektiert werden sollen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Geschlechterrollen und – bildern zu ermöglichen. Neben dieser am individuellen Erleben ansetzenden Arbeit bieten wir auch die Gelegenheit dazu, Machtverhältnisse, wie beispielsweise die gesellschaftlich verankerte Geschlechterhierarchie, kritisch zu überdenken.
Durchgeführt werden die Projekttage mit altersgerechten Methoden. Unser Konzept umfasst inhaltliche Diskussionen (mit Möglichkeiten, sich vor einer Gruppe zu positionieren) und erfahrungs- bzw. handlungsorientierte Ansätze. Interaktive Sequenzen (u.a. Rollenspiele) und Körperübungen sind von großer Bedeutung. Als wichtiges Element findet dabei ein Teil der Arbeit in getrennten Mädchen- und Jungengruppen statt.
Das Projekt wird an drei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Als Form empfehlen wir die außerschulische Durchführung, idealerweise in einem Jugendzentrum oder Tagungshaus in Bremen und umzu. Nach unserer Erfahrung ermöglicht dies eine intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten und fördert eine Atmosphäre, die einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Gruppenprozesse in der Klasse hat. Auf besondere Anfrage (Warteliste) gestalten wir auch Projektwochen (à 5 Schultage).
Zu den TeamerInnen:
Die TeamerInnen arbeiten nebenamtlich im Arbeitskreis. Sie studieren bzw. arbeiten in pädagogischen Fachrichtungen oft mit einem gender-reflektierenden Schwerpunkt. Neben der geschlechtsspezifischen Arbeit, verfügen die TeamerInnen über vielfältige pädagogische Erfahrungen, z.B. bei der Durchführung der Projektschultage "... für Demokratie Courage zeigen", sowie von Wochenseminaren zu Themen wie Soziale Kompetenzen, Lebensplanung oder Rassismus.
Zum Organisatorischen:
ohne Übernachtungen:
- Ein Projekt geht über mindestens 3 Tage á 6 Schulstunden (Möglich ist eine Erweiterung bis zu einer Woche, angestrebt wird eine kontinuierliche Arbeit mit derselben Gruppe).
- Die Projekttage werden von zwei mal zwei TeamerInnen pro Klasse durchgeführt – die Klasse wird geteilt
- Unser pädagogisches Konzept beinhaltet die Arbeit ohne das Beisein der LehrerIn
- Eine Nachbereitung mit der Lehrperson findet im Anschluss an den letzten Projekttag statt
Für die Projektschultage benötigen wir
- pro Schulklasse zwei Räume, besser 4 Räume
- einen Fernseher, Videorekorder und DVD-Player
- vier Stellwände
- Kassettenrekorder, CD-Player
in einem Tagungshaus:
- Ein Wochenseminar mit Ünernachtung in einer Jugendbildungsstätte ist möglich.
Inhalte und Methoden im kurzen Überblick
Methoden
- gestalt- und theaterpädagogische Methoden wie z.B. Rollenspiele, Standbilder
- Diskussion (z.B. anhand altersgerechter Kurzfilme)
- Interaktive Übungen
- Körperübungen
- Input der TeamerIn
- Kurzfilm
- gruppendynamische Übungen
Inhalte und Themen
- Geschlechterrollen und - zuschreibungen
- Frauenbewegung/ Gleichberechtigung z.B. in Beruf und Familie
- Gruppendynamik
- Konflikte in der Gruppe
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