FILMABEND IM GEWERKSCHAFTSHAUS - Montag ist Kinotag im Tivoli!

Ein paar Jahre ist es nun schon her, seit im jetzigen Bremer Gewerkschaftshaus das Kino "UT am Bahnhofsplatz" residierte.

 

Dieses cineastische Erbe lässt der DGB Bremen nun wieder aufleben.

 

Im TIVOLI, dem ehemaligen Kinosaal, werden in loser Folge Filme zu gesellschaftspolitischen Themen, Leben & Arbeiten oder Internationalismus und Globalisierung zu sehen sein.

 

 

Filmabend im DGB-Haus: „Rosa Luxemburg“, 9. März 2009, 18 Uhr

Der DGB-Bremen setzt seine Filmreihe „Montag ist Kinotag im ´Tivoli`“ fort. In loser Folge werden im Tivolisaal des Gewerkschaftshauses Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, die gesellschaftspolitisch und gewerkschaftlich relevante Themen aufgreifen. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion.

 

Anlässlich des Internationalen Frauentages und zum 90. Todestag Rosa Luxemburgs steht am 9. März um 18 Uhr das filmische Porträt „Rosa Luxemburg“ von Mar-garethe von Trotta auf dem Programm.

 

Rosa Luxemburg, geboren im März 1871, kämpfte ihr Leben lang im Namen der internationalen Arbeiterbewegung. Die hoch begabte Wissenschaftlerin, Journalistin und Rednerin trat entschlossen ein für die von unten getragene sozialistische Umwälzung der Gesellschaft und gegen die reaktionären Tendenzen der sozialdemokratischen Partei. Ihre kompromisslose antimilitaristische Überzeugung in der Frage der Kriegskredite führte 1914 zum Zerwürfnis mit der SPD. Für ihre politischen Aktivitäten wurde Rosa Luxemburg mehrmals zu jahrelanger Haft verurteilt und im Januar 1919 von Freikorps ermordet.

 

Margarethe von Trottas sorgfältig recherchierte filmische Biographie zeichnet ein glaubwürdiges und engagiertes Porträt Luxemburgs und der politischen Situation in Deutschland und Europa zur Zeit des ersten Weltkriegs. Barbara Sukowa in der Hauptrolle lässt die Persönlichkeit Rosa Luxemburg beeindruckend lebendig werden.

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

ROSA LUXEMBURG

Ein Film von Margarethe von Trotta
(1986, 120 Min.)

 

Rosa Luxemburg, geboren im März 1871, kämpfte ihr Leben lang im Namen der internationalen Arbeiterbewegung. Die hoch begabte Wissenschaftlerin, Journalistin und Rednerin trat entschlossen ein für die von unten getragene sozialistische Umwälzung der Gesellschaft und gegen die reaktionären Tendenzen der sozialdemokratischen Partei. Ihre kompromisslose antimilitaristische Überzeugung in der Frage der Kriegskredite führte 1914 zum Zerwürfnis mit der SPD. Für ihre politischen Aktivitäten wurde Rosa Luxemburg mehrmals zu jahrelanger Haft verurteilt und im Januar 1919 von Freikorps ermordet.

Margarethe von Trottas sorgfältig recherchierte filmische Biographie zeichnet ein glaubwürdiges und engagiertes Porträt Luxemburgs und der politischen Situation in Deutschland und Europa zur Zeit des ersten Weltkriegs. Barbara Sukowa in der Hauptrolle lässt die Persönlichkeit Rosa Luxemburg beeindruckend lebendig werden.

 

 

CHINA BLUE - Montag, 24. November 18 Uhr

CHINA BLUE - Wer bezahlt meine Kleidung?
Filmvorführung mit anschliessender Diskussion

 

Die Realität in der Jeansfabrik Lifeng ist geprägt durch lange Arbeitszeiten, Demütigungen und karge Löhne. Manchmal sind die Schichten so lang, dass die Näherinnen ihre Augenlider mit Wäscheklammern fixieren, um länger wach bleiben zu können…

 

Am Beispiel der 17-jährigen Jasmin porträtiert CHINA BLUE die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Näherinnen innerhalb und außerhalb der Fabrik.

 

Die Dokumentation wurde unter extrem schwierigen Bedingungen, teilweise mit versteckter Kamera, in China gedreht. Auf fesselnde Weise macht der Film deutlich, wer die Kosten für Billigkleidung zum Discountpreis trägt.

 

In Kooperation mit der Bremer Arbeitsgruppe der „Kampagne für saubere Kleidung“.
Ein Beitrag zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

 

 

»The Navigators« - Montag, 8. September 2008, 18 Uhr

"The Navigagtors" ist eine ernsthafte Studie über Veränderungen am Arbeitsplatz und damit verbundene Konsequenzen. Wie üblich macht sich Ken Loach nicht viel aus dem Management, sein Interesse gilt ganz klar jenen, die sich gegen die Veränderungen kaum oder gar nicht wehren können.

 

Paul, Mick, Len, John und ihre Kumpel sind ein munterer Haufen. Alle arbeiten sie als Gleisarbeiter bei den britischen Bahnbetrieben in Sheffield, Nordengland. Bis die Bahnbetriebe an eine private Firma verkauft werden. Ein gewohnt ungeschminkter Blick von Ken Loach auf die Schattenseite der Marktwirtschaft.

 

 

»Bread and Roses« - Montag, 7. Juli, 18 Uhr

Wir zeigetn den Ken Loach - Klassiker BREAD AND ROSES (2000, 110 Min.)

 

Der Slogan „Bread and Roses“ tauchte zum ersten Mal 1912 auf, als in Lawrence, Massachusetts, Tausende von MigrantInnen, die meisten davon Frauen, für bessere Bezahlung auf die Straße gingen. Anfang der 90er-Jahre wurde er in der Gewerkschaftskampagne 'Justice for Janitors' in Los Angeles wieder ausgegraben. Der Film erzählt die Geschichte einer illegalen Einwanderin aus Mexiko, die bei einer Putzkolonne in Los Angeles arbeitet und von ihrem Arbeitgeber schamlos ausgenutzt wird. Durch Zufall lernt sie einen Gewerkschaftsfunktionär kennen, der sie und ihre Kolleginnen aufstachelt, sich nicht mit den entwürdigenden Verhältnissen abzufinden, sondern sich zu organisieren und aufzubegehren...

 

 

»We Feed the World« - Montag, 9. Juni, 18 Uhr

Auch der nächste Termin war wieder an einem Montag um 18 Uhr im Tivoli:

Am 9. Juni zeigten wir: WE FEED THE WORLD (2005), 96 min. ein Film von Erwin Wagenhofer

 

We Feed the World dreht sich um Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - über den Mangel im Überfluss. In eindrucksvollen Bildern gibt er einen Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Jean Ziegler, auch der Konzernchef von Nestlé International Peter Brabeck und der der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien.

 

Mehr unter: www.essen-global.de

 

Der Film bietet reichlich Diskussionsstoff, Produktions- und Arbeitsbedingungen im Nahrungsmittelbereich und sowie die Reichtums- und Armutsverteilung weltweit...

 

 

»NOKIA - Eine anständige Firma (a decent factory)« - Montag, 7. April, 18 Uhr

Der Film (56 Min., 2004) dokumentiert, wie der finnische Elektronik-Hersteller Nokia seine „ethischen Unternehmensberater" zu einem Zulieferbetrieb nach China schickt, um dessen Arbeitsstandards zu prüfen. Denn fragwürdige Zustände bei Partnerfirmen in Billiglohnländern sind problematisch und können dem eigenen Image erheblichen Schaden zufügen - vor allem wenn die Medien sich dazu entschließen, einen derartigen Fall aufzudecken. Das weibliche Beraterteam trifft nicht nur auf die männliche Führung des chinesischen Unternehmens, sondern erlebt auch die Diskrepanz zwischen Anspruch und marktpolitischer Realität...

 

Der Film bietet reichlich Diskussionsstoff, zu Menschen- und Arbeitnehmerrechten unter den Bedingungen globalen Wirtschaftens, zur Idee der "Corporate Social Responsibility [CSR]" und zur Frage, wer die VertreterInnen und wer die NutznießerInnen eines solchen Ansatzes sind und sein sollten...

 

 

Anschlag

Dresden Nazifrei

Im Februar 2012 wollen in Dresden alte und neue Nazis zu einem "nationalen...

 
 


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