Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz

Die DGB-Jugend spricht sich vehement für den Erhalt und den Ausbau bestehender gesetzlicher Schutzbestimmungen aus. Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) ist eines der wesentlichen Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz und vor Überlastung.

Wir fordern einen wirkungsvollen Jugendarbeitsschutz und lehnen alle Vorschläge zu seiner Einschränkung ab.

 

Einige Landesregierungen und Teile der Bundesregierung sehen das offenbar anders. Letztere hat mit ihrem Koalitionsvertrag erste Fakten geschaffen. Darin  findet sich unter der Überschrift "Tourismus" der Satz: „Ausbildungshemmnisse im Gastgewerbe werden durch ein flexibleres Jugendarbeitsschutzgesetz abgebaut.“ Eine derartige Diffamierung des Jugendarbeitsschutzes als "Ausbildungshemmnis" muss scharf zurückgewiesen werden.

 

Noch bleibt Zeit, intensiv für den Erhalt des JArbSchG in seiner jetzigen Form zu kämpfen. Daher hat die Gewerkschaftsjugend die Postkarten-Aktion „Hände weg vom JArbSchG“ gestartet, um möglichst viele Auszubildende zu mobilisieren, mit ihrer Unterschrift unsere Forderungen zu unterstützen. Die gesammelten unterschriebenen Postkarten werden wir zu gegebener Zeit an die Bundesregierung überreichen und sie so an die Worte der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen erinnern…

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