Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Maria Pohn-Weidinger (Soziologin)-Protagonistin des Films
Am Montag ,13.12.2010, fand im Lumiere eine Filmveranstaltung mit dem Film "Liebe Geschichte" statt. Organisiert wurde der Abend von der DGB-Jugend Südniedersachsen/Harz und der queerfeministischen Gruppe [femKo] in Kooperation mit Lumiere und T-Keller.
Nach einem Input durch die Moderation wurde der Dokumentarfilm "Liebe Geschichte" gezeigt und anschließend die Diskussion mit dem Publikum und einer der Protagonistinnen eröffnet. Maria Pohn-Weidinger, die Protagonistin, lebt und arbeitet in Wien und war extra für die Veranstaltung nach Göttingen gekommen.
Der Film hat zum Thema die transgenerationelle Weitergabe von NS-Ideologie in Familien. Interviewt wurden Frauen aus der 2. und 3. Generation, deren Familienangehörige NS-Täter_innen sind.
Die Frauen gehen mit ihrer Familiengeschichte in Form dieser Dokumentation an die Öffentlichkeit und versuchen sich, damit auseinander zu setzen.
Was dieser Film sehr deutlich macht, ist v.a. das Scheitern dieser Auseinandersetzungen, das Ringen um Worte , aber auch die weitere Entschuldung der Täter_innen sowie deren Entlastung.
Rund 40 Besucher_innen nahmen an der Veranstaltung und der anschließenden angeregten Diskussion teil.

