Hier ein Bericht über den Verlauf des Wochenendes...
Inhalte:
Erfahrungen der Teamenden:
Zu Beginn wurden die Erfahrungen der Teamenden bei den Einsätzen aufgearbeitet. Insgesamt zeichnete sich die Meinung ab, dass der Projekttag sehr gut umzusetzen ist. Dennoch zeigte sich auch, dass einige Inhalte des Konzeptes noch methodisch optimiert werden können, um bei der Zielgruppe besser anzukommen.
Evaluationsergebnisse:
Das gleiche ergaben die Ergebnisse der Evaluation. Die Teilnehmenden der Projekttage wurden vor und nach dem Projekttag zu ihrem solidarischen Verhalten befragt. Deutlich wurde hierdurch, dass die Teilnehmenden durch dreimaligen Kontakt auf jeden Fall Vertrauen zu uns gewinnen und weniger sozial erwünschte Antworten gaben. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Teilnehmernden auch in den Berufsvorbereitungs- (BVJ) und Berufsgrundbildungsausbildungsgängen sehr von dem Druck der Leistungsgesellschaft beeinflusst und dadurch vor allem gehemmt werden in ihrem solidarischen Verhalten. Messungenauigkeiten auf Grund von kleiner Grundgesamtheit der Befragten und Fluktuation in den Klassen sollen durch weitere Befragungen vermindert werden.
Die Befragung der LehrerInnen ergab, dass sich der Projekttag positiv auf das Verhalten der SchülerInnen auswirkt, wobei sie sich eine bessere Nachhaltigkeit vorstellen könnten, wenn wir kontinuierlicher in die Klassen kommen würden und die LehrerInnen über unsere Inhalte noch besser aufklären könnten.
Auf Grund dieser Ergebnisse, ergab sich ein Exkurs mit Diskussionen zu einer Ideensammlung für „längerfristige Projekte in Schulen“, die eine Bindung der Schülerinnen an die Inhalte und uns ermöglicht.
Konzeptüberarbeitung:
Die Konzeptüberarbeitung begann mit einer Sammlung von Kritikpunkten und Veränderungsvorschlägen des Projekttages in Kleingruppen. Alle Kleingruppen kamen zu ähnlichen Ergebnissen, so dass schnell in einer weiteren Kleingruppenarbeit Lösungen erarbeitet werden konnten. Diese wurden zur Überarbeitung auf die Teamenden verteilt und sollen bis zum 28.06.06 an Inga geschickt werden. Die Veränderungen sollen schon auf der nächsten Teamschulung angewandt werden:
Next Gener@ion sucht Teamerinnen!
Vom 16. bis zum 22.8. findet in Dänemark die Teamer/innenschulung für den „Projekttag Next Gener@ion statt.
Weiteres Vorgehen:
Der Projekttag wird bis zur nächsten Schulung in seiner ursprünglichen Form weitergenutzt. Während der Berufsschultour des PDM wird er als Bonus den Berufschulen angeboten.
Die Konzepte für die Schulung wurden verteilt und werden von den zukünftigen Teamenden der Schulung -mit den eingebrachten Verbesserungsvorschlägen- optimiert.
„Freizeit“:
Wie in der DGB Jugend üblich, war das Auswertungswochenende nicht mit einem Überfluss an Freizeit gesegnet. Durch die Gemütlichkeit des Hauses, waren die freien Minuten jedoch besonders nett, weil alle Teilnehmenden sich treffen konnten und in angenehmer Atmosphäre viele lustige Gespräche führten. Wörter des Wochenendes: Israel- Krull- Kuba und Irland :-)!
Rahmenbedingungen:
Alle Teilnehmenden zeigten sich überrascht von dem neuen Tagungsort, der fast allen unbekannt war. Neben einem positiven Preis/ Leistungsverhältnis überraschte der Ort vor allem durch bestechende Gemütlichkeit. Es zeigte sich, dass inhaltliche Diskussionen besonders effektiv geführt werden können, wenn die Teilnehmenden nicht ständig auf der Suche nach einer gemütlichen Sitzposition sind. Insgesamt wurde mit dem Gästehaus Krull ein Ort gefunden, der sich sowohl als gut erreichbar herausstellte, als auch die Konzentration der Teilnehmenden auf das Wesentliche ermöglichte.

