DGB Jugend Niedersachsen und Bremen - 21.05.2012
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Redebeitrag der DGB-Jugend Bremen zum Schulstreik am 12.11.2008

Die DGB-Jugend Bremen erklärt sich solidarisch mit den streikenden Schülerinnen und Schülern.

Für junge Menschen wird es immer schwieriger, nach der Schule lückenlos einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu bekommen. Studiengebühren, hohe Numeri Clausi, harte Auswahlverfahren an Hochschulen und Betrieben drängen viele in Übergangsmaßnahmen, Hartz IV oder schlecht bis gar nicht bezahlte Praktika.
Institutionen wie die Bundeswehr machen sich die daraus resultierende Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher zunutze, indem sie an Schulen und in Arbeitsämtern jungen Menschen das Militär als „todsichere“ Ausbildungs- und Arbeitsperspektive anpreisen.
Gleichzeitig belegen Studien wie Pisa die schlechte Qualität des bundesdeutschen Bildungssystems.

 

Eine immer weitergehende Selektion in und nach der Schule ist keine Lösung.
Die DGB-Jugend als Vertretung der gewerkschaftlich organisierten Jugendlichen in Schulen, Berufsschulen, Unis und Betrieben fordert:

  • eine Schule für alle, in der wir uns ohne Angst nach unseren eigenen Bedürfnissen entwickeln können.
  • Ausbildungs- oder Studienplätze für alle, in denen wir unsere Fähigkeiten und unser Wissen einsetzen und fördern können.

Wir wollen mehr vom Leben, als nur ein Rädchen im Getriebe des Kapitalismus zu sein!

Bremen

 

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