Trittbrettfahrer der sozialen Frage
Sozialdemagogie von NPD und Neonazis
Die neue Broschüre des DGB in einer aktualisierten Neuauflage erschienen.
Soziale Themen spielten für Neonazis lange Zeit keine Rolle. Rechtsextreme Parteien haben sich neoliberale Programme gegeben oder zeigten sich unternehmerfreundlich. Inzwischen haben sie ihre Strategie geändert und versuchen sich mehr und mehr als Vertreter des kleinen Mannes zu inszenieren. Dabei drängen Neonazis sogar in Veranstaltungen und Demonstrationen von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen um sie für ihre antidemokratischen und rassistischen Ziele zu missbrauchen.
Welche politischen Ziele dabei verfolgt werden, zeigt die Broschüre „Trittbrettfahrer der sozialen Frage: Sozialdemagogie von NPD und Neonazis“, die der DGB Bundesvorstand, Bereich Migrations- und Antirassismuspolitik herausgegeben hat. Sie macht deutlich, dass die extreme Rechte zwar soziale Missstände, Zukunfts- und Existenzängste in der Gesellschaft aufgreifen, diese jedoch auf ihre altbekannten rassistischen und nationalistischen Mühlen lenken.
Die Broschüre diskutiert nicht nur die rechten Vorstellungen in Bezug auf Gewerkschaft, Sozialpolitik für die Volksgemeinschaft und Globalisierungskritik sondern zeigt auch in einem historischen Abschnitt Wirtschaft im „Dritten Reich“ auf.
Ein großer Serviceteil gibt Anregungen, wie Gewerkschaften und andere gegen Rechts aktiv werden können. Im Betrieb und Gesellschaft, in der Bildungsarbeit und überall dort, wo es darum geht, sich Neonazis in den Weg zu stellen.
(Quelle: Aktiv + Gleichberechtig 6/2007,
www.gelbehand.de)
Weitere Informationen:
DGB Bundesvorstand
Bereich Migrations- und Antirassismuspolitik
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
Telefon 0 30/2 40 60-3 42
Die Broschüre (3.6 MB)

