Wo bleibt die soziale Verantwortung von Huhtamaki?
Das Göttinger Werk von Huhtamaki wird geschlossen. 540 Kolleginnen und Kollegen sind betroffen und werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Nach der Betriebsversammlung, auf der die Belegschaft von der endgültigen Schließung erfahren hatte, zog sie in einem Protestzug in Richtung Innenstadt. Viele Göttingerinnen und Göttinger schlossen sich dem Zug an um ihre Solidarität zu bekunden.
Das Werk rutschte im letzen Jahr immer stärker in die roten Zahlen, dabei ist der Konzern zu dem auch das Göttinger Werk gehört hochprofitabel. Der Betriebsrat und die Belegschaft machen für die schlechte wirtschaftliche Lage des Standortes die verfehlte Konzernpolitik verantwortlich. Bereits am 28. April hatte die Belegschaft die Arbeit nieder gelegt und das Management dazu aufgefordert endlich Farbe zu bekennen. Doch das schwieg sich aus! Die Belegschaft wurde in die Diskussion über die Zukunft des Werkes nicht einbezogen. Erst auf der Betriebsversammlung wurden sie vor vollendetet Tatsachen gestellt.
Die DGB-Jugend Göttingen solidarisiert sich mit den Kolleginnen und Kollegen von Huhtamaki und wünscht ihnen für die nächsten Tage Mut und Kraft!














