Zitate ...

... nicht wirklich Fun, aber bei einigen Zitaten kommen einem auch die Tränen.

 

 

Hoffentlich ist die Krise noch nicht zu Ende, damit die Menschen endlich die Bedingungen akzeptieren, die ihnen ein entfesselter Kapitalismus diktieren will.

Professor Dr. Sinn

 

 

Die Deutschen leben über ihre Verhältnisse.

Bundespräsident Köhler

 

 

Deutschland ist das einzige Land, wo die, die Werte schaffen, vor Gericht stehen.

Deutsche Bank Chef Josef Ackermann

 

 

Eine Absenkung der Lohnkosten um durchschnittlich 10 bis 15 % würde ausreichen, die Arbeitslosigkeit in unserem Land weitgehend zu beseitigen.

CDU Parteiprogramm 2004

 

 

Es gibt nicht mehr die Frage:

Wie geht es den Menschen?

Es gibt nur noch die Frage:

Wie viel kostet es?

Der Spiegel, 22/2005

 

 

Der Gesetzgeber hat die Pflicht, den Schwachen vor dem Starken zu beschützen.

Hammurabi, babylonischer König, ca. 1700 v. Chr.

 

 

“Wir könnten jeden zweiten Mitarbeiter entlassen, und kein Kunde würde es merken“, gesteht ein hochrangiger T-Com Manager Hinter vorgehaltener Hand.

Walter Raizner (51), T-Com Chef, in einem „unautorisierten“ Artikel des Manager Magazins 10/2005, der jedoch nicht dementiert wurde.

 

 

EINE FRAGE

Da stehn die Werkmeister - Mann für Mann.

Der Direktor spricht und sieht sie an:

"Was heißt hier Gewerkschaft! Was heißt hier Beschwerden!

Es muß viel mehr gearbeitet werden!

Produktionssteigerung! Daß die Räder sich drehn!"

Eine einzige kleine Frage:

Für wen?

 

Ihr sagt: die Maschinen müssen laufen.

Wer soll sich eure Waren denn kaufen?

Eure Angestellten? Denen habt ihr bis jetzt

das Gehalt, wo ihr konntet, heruntergesetzt.

Und die Waren sind im Süden und Norden

deshalb auch nicht billiger geworden.

Und immer noch sollen die Räder sich drehn ...

Für wen?

 

Für wen die Plakate und die Reklamen?

Für wen die Autos und Bilderrahmen?

Für wen die Krawatten? die gläsernen Schalen?

Eure Arbeiter können das nicht bezahlen.

Etwa die der andern? Für solche Fälle

habt ihr doch eure Trusts und Kartelle!

Ihr sagt: die Wirtschaft müsse bestehn.

Eine schöne Wirtschaft!

Für wen? Für wen?

 

Das laufende Band, das sich weiter schiebt,

liefert Waren für Kunden, die es nicht gibt.

Ihr habt durch Entlassung und Lohnabzug sacht

eure eigne Kundschaft kaputt gemacht.

Denn Deutschland besteht - Millionäre sind selten -

aus Arbeitern und aus Angestellten!

Und eure Bilanz zeigt mit einem Male

einen Saldo mortale.

 

Während Millionen stempeln gehn.

Die wissen, für wen.

Kurt Tucholsky, 1931

 

Anschlag

Dresden Nazifrei

Im Februar 2012 wollen in Dresden alte und neue Nazis zu einem "nationalen...

 
 


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