ueber_gaenge
Allgemeine Informationen über unsere Seminare im Bereich Übergang Schule-Beruf
Unsere Seminare wenden sich an Schüler_innen, die sich in der spannenden, aber auch anstrengenden Lebensphase der Identitätsbildung befinden. Viele Weichen für ihr Leben werden zu dieser Zeit gestellt. In dieser Zeit, lernen sie in der Schule wichtige Skills, um sich im Leben zu Recht zu finden. Unsere Seminare greifen darüber hinaus an ihren Lebensrealitäten an und bieten Möglichkeiten über den Lehrplan hinaus.
Ziele der Seminare und Projekte am Übergang Schule Beruf:
- Unterstützung für die Entwicklungsaufgabe: “Orientierung und Start ins Berufsleben“
- Allgemeines Bereitstellen von Personen, die sich für die Belange von Jugendlichen in dieser Lebenssituation interessieren und als Ansprechparter_innen zur Verfügung stehen.
- Reflexion der bisherigen Lernbiographie
- Klare Benennung von Aufgaben, die auf die Jugendlichen zukommen
- Individuelle Wegbegleitung, die keinesfalls bei jedem/r Jugendlichen gleich ist
Nutzung von Synergieeffekten zwischen formellen und informellen Lernen am Übergang Schule Beruf:
- formelles Lernen (in der Schule) bietet eine sehr gute Basis zum Erlernen der Aufgaben die als „Hardskills“ bezeichnet werden könnten (Lebenslauf und Bewerbungsschreiben, Adressenrecherche, Zeugnisnoten- und Wissenserwerb)
- informelles Lernen (außerhalb der Schule und hier besonders in den Seminaren) ermöglicht auf wertfreier Ebene den Erwerb von „Softskills“: Personelle- und Sozialkompetenzen aufbauen. Utopiefähigkeit probieren. Erproben von sozialen Situationen.
- Seminar und Projektformen der DGB-Jugend ermöglichen das „sich ausprobieren im sozialen Kontext“ ohne die schulisch nötige Bewertung durch Lehrkräfte, gleichzeitig ist durch den schulischen Kontext, in dem die Seminare stattfinden das Lernen soweit formalisiert, dass die Jugendlichen sich den Erfahrungsräumen selten entziehen.
Methoden und Aufbau der Seminare und Projekte:
Pro Klasse kommen 2 ehrenamtliche Teamende der DGB-Jugend und arbeiten alleine mit der Klasse. Je nach Inhalt und Zeitaufwand finden gemeinsame Reflexionsrunden mit den Lehrer_innen statt.
Die Methoden mit denen die Teamenden arbeiten sind erlebnis- und handlungsorientiert, Aktivität fördernd und orientiert an der Lebensrealität der Jugendlichen. Es wird viel Wert auf die konkrete Umsetzung im Leben (Praxistransfer) und auf das Ermöglichen von Vielfalt gelegt. Die SchülerInnen können die Lerninhalte im Prozess mitbestimmen.
Nachhaltigkeit und Verbindung mit anderen Bildungselementen der DGB-Jugend:
Die Inhalte der DGB-Jugend Aktivitäten im Bereich Übergang Schule Beruf sind Teil der Vorfeldarbeit der Gewerkschaftsjugend. Die DGB-Jugend ist in vielen Berufsschulen in Hannover aktiv und häufig werden Schüler_innen aus den Seminaren bei Berufsschultouren wieder getroffen. In kleinen Betrieben gibt es für die Jugendlichen nur sehr selten die Möglichkeit Gewerkschaften als Interessensvertretung der Arbeitnehmer-innen kennen zu lernen. An Berufsschulen bieten wir unsere Projekttage für Demokratie und Mitbestimmung und Informationsmöglichkeiten zu Tarifverträgen an.
Kosten:
Als Jugendverband ist die DGB-Jugend in der Lage öffentlich Mittel des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover für außerschulische Bildungsarbeit abzurechnen. Je nach Struktur der TN sind darum verschieden Abrechnungsmöglichkeiten denkbar und dementsprechend auch unterschiedliche Förderhöhen möglich.
Insbesondere für Seminare mit dem Inhalt „vertiefender Berufsorientierung“ ermöglichen eine Mittelübernahme durch die Bundesargentur für Arbeit (fit for life und ggf. Seminarwochen außerhalb der Schule bis Ende 2010).
Neben TN-Beiträge kann es Querfinanzierungen über Fördervereine von Schulen geben. Eine genaue Einschätzung über die TN- Beiträge ist darum erst nach einem Gespräch möglich.
Bitte fragen Sie uns an, über das Kontaktformular, dass Sie auf der Seite der nachfolgenden Links finden:





